Bergischer Geschichtsverein
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April

Eröffnung der Ausstellung: „Vergessene Schätze – Die Sammlung des Bergischen Geschichtsvereins“

Freitag, 13. Apr. 18 Uhr | Dauer der Ausstellung: 13. Apr. - 20. Mai 2018

Im Historischen Zentrum


Nach einjähriger Ermittlung und Recherche präsentiert die vom Gesamtverein initiierte „Soko Kulturgut“ ihre Ergebnisse. Gesucht wurde nach einzelnen Objekten und ganzen Sammlungen, die von den Mitgliedern des Vereins bereits ab den 1890er Jahren eifrig zusammengetragen wurden. Die Bandbreite der Kulturgüter reichte von Münzen über Altertümer, Möbeln, Waffen, Gemälden bis hin zu einer großen Schriftensammlung.

 

Mai

Internationaler Museumstag

Sonntag 13. Mai 

Im Historischen Zentrum Wuppertal


11 und ca. 13:50 Uhr 

Führungen: „Vergessene Schätze“

Maximilian Berkel M.A. und Dr. Folke Obermark-Stiller führen durch die von Ihnen kuratierte Ausstellung.


ca. 15 Uhr

Vortrag: „Mehr als lokale Lordsiegelbewahrer: Funktionen und Funktionswandel deutscher Geschichtsvereine seit dem 19. Jahrhundert“

PD Dr. Georg Eckert (Bergische Universität Wuppertal, Historisches Seminar)

 

Geschichtsvereine sind keine deutsche Besonderheit. Besonders aber ist ihr Funktionswandel seit dem 19. Jahrhundert, auch ihre Vielheit: etwa in ihren Trägern, in ihren Prämissen, in ihren Motiven, in den jeweils von ihnen beanspruchten Gegenden. Dabei übten und üben sie Funktionen weit jenseits der unmittelbaren Beschäftigung mit der Vergangenheit – bis hin zum Städtebau (Denkmalschutz), bis hin zu politischen Kontroversen darüber, welcher Geschichte sich die jeweilige Gegenwart verschreiben mag. In diesem Vortrag soll es um solche großen Konjunkturen gehen, auch um das bisweilen schwierige Verhältnis zur Geschichtswissenschaft, die in den Geschichtsvereinen mitunter nur lokale Lordsiegelbewahrer gesehen hat. Diese waren indes weitaus mehr.

 

Juni

Exkursion: „’Hagener Impuls’ – Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“

Samstag, 2. Jun.  


Der Hagener Impuls bezeichnet einen Abschnitt in der Geschichte der Stadt Hagen zu Beginn des 20. Jh., in dem Hagen Schauplatz für eine im internationalen Maßstab wichtige Entwicklung war. Initiator war der Hagener Museumsgründer, Mäzen und Kulturvermittler Karl Ernst Osthaus. Der Hagener Impuls war der Versuch der Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens einer Industriestadt durch Kultur. Der Leitspruch von Karl Ernst Osthaus „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel" war auch das Motto für die Europäische Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Zwischen 1900 und 1921 war Hagen eines der wichtigsten Zentren der Reformbewegung. Äußeres Zeichen dieser Reformbewegung war der Jugendstil, der sich über Henry van de Velde auch in Deutschland durchsetzen konnte. In Hagen haben sich zahlreiche Bauwerke aus dieser Zeit erhalten. Dazu zählen das Gebäude des Osthaus Museums (ehem. 1902 gegründetes Folkwang Museum) und das Gesamtkunstwerk Hohenhof (1908), für die Familie Osthaus als Wohnhaus erbaut. Innenarchitektur und Einrichtung sind weitgehend erhalten. Beide Gebäude sind Meisterwerke von Henry van de Velde, die europaweite Beachtung finden.

 

Juli


Vortrag: „Das Verhältnis des römischen Imperiums zu den rechtsrheinischen Gebieten und Volksgruppen“

Donnerstag, 5. Jul. 19 Uhr | Prof. Dr. Armin Eich (Bergische Universität Wuppertal, Historisches Seminar)

 

„Die Färberei“, Peter-Hansen-Platz 1, Wuppertal-Oberbarmen (ehemals Stennert 8)

Die rechtsrheinischen Gebiete waren von der Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. bis ins fünfte Jahrhundert n. Chr. Objekt römischer Machtpolitik. Unter anderem durch den Kontakt mit dem anfangs übermächtigen römischen Nachbarn vollzogen sich in den germanischen Gesellschaften jedoch nachhaltige Veränderungen, in deren Folge sich die Machtgewichte innerhalb der Rheinregion allmählich verschoben. Am Ende der Entwicklung geriet das Imperium in die Defensive und wurde schließlich, nicht zuletzt durch das Wirken germanischer Kriegergruppen, zerstört.

 

Exkursion: „Katastrophen, Parks und Backsteinbauten - Hamburgs Weg in die großstädtische Moderne“

Montag-Freitag, 16.-20. Jul.

 

August


Exkursion: „Wie im Himmel so auf Erden?“

Mittwoch, 22. Aug.

Friedensausstellung in Münster

 

September

Stadtführungen: „Fremde Impulse – Baudenkmäler im Bergischen Land“

Sonntag, 9. Sep.

Tag des offenen Denkmals   


Exkursion „Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts“ 

Donnerstag, 27. Sep.

Ausstellung und Stadtrundgang zur Gotik          


Oktober

Vortrag: „Singen und Tanzen. Jugendbewegung, Musikpädagogik und kommunale Bildungspolitik in Hamburg, Remscheid und Wuppertal, ca. 1945-1968“

Donnerstag, 11. Okt. 19 Uhr | Dr. Stephen Pielhoff

Im Vortragsraum der Zentralbibliothek in Elberfeld, Kolpingstraße 8

 

Der Vortrag widmet sich den Wechselbeziehungen zwischen Jugendbewegung, Musikpädagogik und kommunaler Bildungspolitik in den fünfziger und sechziger Jahren. Themen sind z. B. der Prozess der Institutionalisierung und Kommunalisierung des Musikschulwesens (sprich: die Gründung städtischer Jugendmusikschulen), der Einfluss jugendbewegter Musikpädagogen auf Reformen der schulischen Musikunterrichts, Traditionen wie die „offenen Singstunden“ und der damit untrennbar verbundene kultur- und lebensreformerische Diskurs jugendbewegter Musikpädagogen wie Fritz Jöde, Wilhelm Twittenhoff und Karl Lorenz, die sich als Autoren zeitlebens gesellschaftskritisch mit Phänomenen wie Schlager, Jazz und Musikindustrie auseinandersetzten. Als durch die Jugendmusikbewegung geprägte und bestens vernetzte Multiplikatoren rangen sie auf dem Feld der Musikpädagogik um die Anerkennung von Werten und kultureller Deutungsmacht, die ihnen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft zunehmend in Frage gestellt schienen.


NEU – Zusatzangebot Exkursion „200 Jahre Karl Marx“

16.-18. Okt.

Ausstellungen, Stadtführung in Trier.

 

November

Vortrag: „Krieg und Revolution 1918/19 im Wuppertal“

Donnerstag, 8. Nov. 19 Uhr | Reiner Rhefus

Im Vortragsraum der Zentralbibliothek in Elberfeld, Kolpingstraße 8

 

Die Novemberrevolution setzte dem Krieg und zugleich dem Obrigkeitsstaat ein Ende. Das freie Wahlrecht - auch für die Frauen-, Volksentscheide und ein Staatsgerichthof, ein Parlament mit Untersuchungsausschüssen, die erste deutsche Republik war geboren. Die Parteienlandschaft sortierte sich neu. Doch weitereichende Vorstellungen bezüglich der „Sozialisierung der Wirtschaft“, wie sie in der sozialistischen Arbeiterschaft bestanden, blieben unerfüllt. Freicorps drohten die junge Republik zu erdrücken. Der Vortrag schildert die Ereignisse, Konflikte und handelnden Personen im Wuppertal.

 

Anmeldung und Teilnahme


Vorträge: Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich, Ausnahme ist der Köllmann-Vortrag.

Fahrten: Dr. Sigrid Lekebusch und Gerhard Esser verschicken detaillierte Einladungen an Mitglieder, die ihre Emailadressen mitgeteilt haben.

Bei dem Wunsch einer postalischen Einladung, schreiben Sie bitte an den Schriftführer/ Geschäftsstelle.

 

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