Bergischer Geschichtsverein
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Vorträge des Bergischen Geschichtsvereins Wuppertal im Jahr 2018



Donnerstag, 1. Februar, 19.00 Uhr

19. Stock Sparkassenturms (Islandufer 15, 42103 Wuppertal).

Prof. Dr. Werne Plumpe (Goethe Universität Frankfurt am Main)

Ein „Liebling der Götter“? Anatomie des Industriellen Carl Duisberg (1861-1935) aus Barmen

Anmerkungen und Glossen zu einer langen Karriere von der Elementarschule auf dem Heid zu Barmen an die Spitze des weltgrößten Chemiekonzerns.

Zu dem Vortrag bitte Anmeldung bis zum 18. Januar per Mail unter: schriftfuehrer@bgv-wuppertal.de oder postalisch: Bergischer Geschichtsverein Abteilung Wuppertal e.V., BOB-Kulturwerk im August Bünger Haus, Wichlinghauser Straße 38, 42277 Wuppertal


Donnerstag, 1. März, 19.00 Uhr

Vortragsraum der Zentralbibliothek in Elberfeld, Kolpingstraße 8, Mitgliederversammlung

Im Anschluss 19.45 Uhr: Dr. Folke Obermark-Stiller und Maximilian Berkel M.A.

Vergessene Schätze: Das Kulturgut des Bergischen Geschichtsvereins

Nach einjähriger Ermittlung und Recherche präsentiert die vom Gesamtverein initiierte „Soko Kulturgut“ ihre Ergebnisse. Gesucht wurde nach einzelnen Objekten und ganzen Sammlungen, die von den Mitgliedern des Vereins bereits ab den 1890er Jahren eifrig zusammengetragen wurden. Die Bandbreite der Kulturgüter reichte von Münzen über Altertümer, Möbeln, Waffen, Gemälden bis hin zu einer großen Schriftensammlung.


Donnerstag, 12. April, 19.00 Uhr

Die Färberei“, Peter-Hansen-Platz 1, Wuppertal-Oberbarmen (ehemals Stennert 8)

Beatrix Burghoff

Wuppertal – Ein Zentrum der westdeutschen und europäischen Solidaritätsbewegung für Nicaragua seit den 1970er Jahren

Beatrix Burghoff gibt einen kurzen Überblick über die Phasen der Wuppertaler und der deutschen Solidaritätsbewegung, die in den letzten drei Jahrzehnten vor allem in die Gründung von Städtepartnerschaftsvereinen und anderen Unterstützerkreisen mündete, und konzentriert sich dann auf die genauere Darstellung der Wuppertaler Anfänge, die noch kaum historisch erschlossen sind, sowie der heutigen Solidaritätsaktivitäten. Dabei entsteht automatisch auch ein Eindruck vom Mentalitätenwandel in Wuppertal und Deutschland von den siebziger Jahren bis heute. Eine Frage, die noch nicht abschließend geklärt ist, aber in der anschließenden Diskussion thematisiert werden könnte, ist, warum gerade dieses entfernte und sehr kleine mittelamerikanische Land so eine hohe Zugkraft auf viele Deutsche ausgeübt hat und auf manche heute noch ausübt.


Sonntag, 13. Mai, im Rahmen des Internationalen Museumstages – Uhrzeit folgt

Historisches Zentrum, Engelsstr. 10, 42283 Wuppertal

PD Dr. Georg Eckert (Bergische Universität Wuppertal, Historisches Seminar)

Mehr als lokale Lordsiegelbewahrer: Funktionen und Funktionswandel deutscher Geschichtsvereine seit dem 19. Jahrhundert

Geschichtsvereine sind keine deutsche Besonderheit. Besonders aber ist ihr Funktionswandel seit dem 19. Jahrhundert, auch ihre Vielheit: etwa in ihren Trägern, in ihren Prämissen, in ihren Motiven, in den jeweils von ihnen beanspruchten Gegenden. Dabei übten und üben sie Funktionen weit jenseits der unmittelbaren Beschäftigung mit der Vergangenheit – bis hin zum Städtebau (Denkmalschutz), bis hin zu politischen Kontroversen darüber, welcher Geschichte sich die jeweilige Gegenwart verschreiben mag. In diesem Vortrag soll es um solche großen Konjunkturen gehen, auch um das bisweilen schwierige Verhältnis zur Geschichtswissenschaft, die in den Geschichtsvereinen mitunter nur lokale Lordsiegelbewahrer gesehen hat. Diese waren indes weitaus mehr.


Donnerstag, 5. Juli, 19.00 Uhr

Die Färberei“, Peter-Hansen-Platz 1, Wuppertal-Oberbarmen (ehemals Stennert 8)

Prof. Dr. Armin Eich (Bergische Universität Wuppertal, Historisches Seminar)

Das Verhältnis des römischen Imperiums zu den rechtsrheinischen Gebieten und Volksgruppen

Die rechtsrheinischen Gebiete waren von der Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. bis ins fünfte Jahrhundert n. Chr. Objekt römischer Machtpolitik. Unter anderem durch den Kontakt mit dem anfangs übermächtigen römischen Nachbarn vollzogen sich in den germanischen Gesellschaften jedoch nachhaltige Veränderungen, in deren Folge sich die Machtgewichte innerhalb der Rheinregion allmählich verschoben. Am Ende der Entwicklung geriet das Imperium in die Defensive und wurde schließlich, nicht zuletzt durch das Wirken germanischer Kriegergruppen, zerstört.


Donnerstag, 11. Oktober, 19.00 Uhr

Vortragsraum der Zentralbibliothek in Elberfeld, Kolpingstraße 8

Dr. Stephen Pielhoff

Singen und Tanzen. Jugendbewegung, Musikpädagogik und kommunale Bildungspolitik in Hamburg, Remscheid und Wuppertal, ca. 1945-1968

Der Vortrag widmet sich den Wechselbeziehungen zwischen Jugendbewegung, Musikpädagogik und kommunaler Bildungspolitik in den fünfziger und sechziger Jahren. Themen sind z. B. der Prozess der Institutionalisierung und Kommunalisierung des Musikschulwesens (sprich: die Gründung städtischer Jugendmusikschulen), der Einfluss jugendbewegter Musikpädagogen auf Reformen der schulischen Musikunterrichts, Traditionen wie die „offenen Singstunden“ und der damit untrennbar verbundene kultur- und lebensreformerische Diskurs jugendbewegter Musikpädagogen wie Fritz Jöde, Wilhelm Twittenhoff und Karl Lorenz, die sich als Autoren zeitlebens gesellschaftskritisch mit Phänomenen wie Schlager, Jazz und Musikindustrie auseinandersetzten. Als durch die Jugendmusikbewegung geprägte und bestens vernetzte Multiplikatoren rangen sie auf dem Feld der Musikpädagogik um die Anerkennung von Werten und kultureller Deutungsmacht, die ihnen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft zunehmend in Frage gestellt schienen.


Donnerstag, 8. November, 19.00 Uhr

Vortragsraum der Zentralbibliothek in Elberfeld, Kolpingstraße 8,

Reiner Rhefus

Krieg und Revolution 1918/19 im Wuppertal

Die Novemberrevolution setzte dem Krieg und zugleich dem Obrigkeitsstaat ein Ende. Das freie Wahlrecht - auch für die Frauen-, Volksentscheide und ein Staatsgerichthof, ein Parlament mit Untersuchungsausschüssen, die erste deutsche Republik war geboren. Die Parteienlandschaft sortierte sich neu. Doch weitereichende Vorstellungen bezüglich der „Sozialisierung der Wirtschaft“, wie sie in der sozialistischen Arbeiterschaft bestanden, blieben unerfüllt. Freicorps drohten die junge Republik zu erdrücken. Der Vortrag schildert die Ereignisse, Konflikte und handelnden Personen im Wuppertal.


Zu den Vorträgen wird kein Eintrittsgeld erhoben. Gäste sind herzlich willkommen!


i. A.

Prof. Dr. Wolfgang Heinrichs, Dr. Martin Szameitat

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